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Video-Mediathek

Starkregen-Geländedaten: Fließwege und Senken erkennen

Dauer: 10 Sekunden  ·  Erklärvideo für Kommunen  ·  Videoquelle: AerIQ Aerial Intelligence

Die Szene zeigt, wie aus einer Befliegung das Geländemodell für die kommunale Starkregenvorsorge entsteht.

Geliefert werden ein hochaufgelöstes digitales Geländemodell, daraus abgeleitete Fließwege und Senken sowie Orthophotos zur Dokumentation von Gewässern und Uferbereichen, auch für schwer zugängliche Abschnitte. Gefahrenkarten und Abflussbetrachtungen sind nur so gut wie das Geländemodell, auf dem sie aufsetzen; genau dort liegt der Unterschied zu älteren oder gröberen Datenbeständen.

Die Abgrenzung ist eindeutig: Die hydraulische Modellierung erfolgt durch ein Ingenieurbüro, AerIQ liefert das Geländemodell dafür und ordnet es in das Starkregenvorsorgekonzept ein. Nach einem Ereignis lässt sich zusätzlich der Ist-Zustand aufnehmen, als Unterlage für Schadensbetrachtung und weitere Planung. Der Clip ist ein Ausschnitt aus dem AerIQ-Erklärvideo „Drohnendaten für Kommunen“.

Wohin fließt das Wasser, wenn es in kurzer Zeit zu viel wird? Diese Frage entscheidet im Starkregenrisikomanagement (SRRM) über Gefahrenkarten, Vorsorgekonzepte und bauliche Maßnahmen, und sie lässt sich nur so gut beantworten wie das digitale Geländemodell (DGM), das darunterliegt. Amtliche Höhendaten sind dafür oft zu grob gerastert und zu alt: Bordsteine, Mauern, Gräben und neue Geländeveränderungen, die den Abfluss im Ort lenken, bilden sie nicht ab. Wir liefern die Daten; Berechnung, Bewertung und Maßnahmenplanung bleiben beim Ingenieurbüro.

Was danach vorliegt: Fließwege und Senken als Ebenen in Ihrem GIS (Shapefile oder GeoPackage), ein Geländemodell, das Bordsteine, Mauern und Gräben abbildet, für Ihr Ingenieurbüro in dessen Format (DGM und DOM als GeoTIFF oder XYZ, 2 bis 3 cm Bodenauflösung), Punktwolke (LAS/LAZ) und Dreiecksvermaschung (TIN) für die Modellierung sowie ein Luftbild vom selben Flug für Ratsvorlage und Bürgerinformation. Auch Böschungen, Gewässerabschnitte und Hinterliegergrundstücke werden aus der Luft erfasst, ohne Begehung und ohne Betreten privater Grundstücke. Nach einem Ereignis dokumentieren wir den Zustand kurzfristig, bevor aufgeräumt wird.

Der Anlass ist meist ein Konzept, das gefördert wird. Niedersachsen fördert kommunale Starkregenvorsorgekonzepte über die NBank mit bis zu 80 Prozent, finanzschwache Kommunen mit bis zu 90 Prozent, höchstens 150.000 € je Vorhaben; Anträge sind bis zum 26. Februar 2027 möglich. Hessen fördert kommunale Klimaanpassung über die Klimarichtlinie in der Regel mit 70 Prozent (Stand 4. September 2026; maßgeblich sind die jeweils gültigen Richtlinien). Vergibt Ihre Kommune gerade ein Konzept, lassen Sie sich im Vertrag die Nutzungsrechte an den Geländedaten für weitere Zwecke einräumen: Dasselbe Geländemodell dient später der Bauleitplanung und der Kanalplanung.

Transkript

Starkregen-Geländedaten zeigen Fließwege und Senken – die Datengrundlage Ihrer kommunalen Starkregenvorsorge.

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