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Leistung · Wasserwirtschaft & Gewässer

Gewässer, Deiche und Anlagen: aktuelle Geodaten für die Wasserwirtschaft – zum zugesagten Termin

Die Aufgabenliste der Wasserwirtschaft wächst schneller als das Personal: Hochwasserrisikomanagementpläne sind bis zum 22. Dezember 2027 fortzuschreiben, Sicherheitsberichte für Stauanlagen stehen an, die Gewässerschau hat einen gesetzlichen Turnus. Und für viele Deiche und Anlagen fehlt eine belastbare Bestandsaufnahme. Wer dafür einen Messtrupp beauftragt, wartet oft Wochen auf den Termin und weitere Wochen auf das Ergebnis.

Wir vermessen Gewässerläufe, Deiche, Wasserbauwerke und Betriebsanlagen per Drohne aus der Luft: ein Feldtag vor Ort, Befliegungstermin in der Regel innerhalb von zwei Wochen, Liefertermin verbindlich bei Auftragserteilung. Sie erhalten Geländemodell, Orthophoto, Querprofile und Punktwolke mit dokumentierter Genauigkeit, fertig für Ihr GIS, Ihr Fachbüro und Ihre Akte. Das gilt für Wasserwirtschaftsämter und Landesbetriebe genauso wie für untere Wasserbehörden, Unterhaltungsverbände, Städte und Gemeinden mit eigenen Gewässern sowie Wasser- und Abwasserbetriebe.

Anlass

Warum jetzt: Fristen laufen, Bestandsdaten fehlen

Deutschland zählt nach einer Erhebung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) etwa 6.300 Deiche mit rund 13.300 Kilometern Länge. Einen bundesweiten Überblick über ihren Zustand gibt es nicht. Nordrhein-Westfalen stellte nach dem Hochwasser 2023 fest, dass rund die Hälfte seines etwa 5.000 Kilometer langen Deichnetzes sanierungsbedürftig ist. Das Nationale Hochwasserschutzprogramm umfasst 257 Maßnahmen mit einem Mittelbedarf von rund 7,7 Milliarden Euro, von denen erst 14 Prozent in der Bauphase sind (Bundesumweltministerium, Stand Oktober 2025). Als Gründe nennt der Bund lange Planungszeiträume und fehlendes Fachpersonal. Vor demselben Engpass warnen DWA und LAWA für die gesamte Wasserwirtschaft.

Dazu kommen wiederkehrende Pflichten: die Fortschreibung der Hochwasserrisikomanagementpläne bis Ende 2027, Sicherheitsberichte und vertiefte Überprüfungen für Stauanlagen nach DIN 19700, die Überwachung von Hochwasserschutzanlagen nach DIN 19712 und die Gewässerschau nach den Landeswassergesetzen, in Baden-Württemberg zum Beispiel mindestens alle fünf Jahre. Jede dieser Aufgaben beginnt mit derselben Frage: Wie sieht der Bestand heute aus? Genau diese Frage beantworten wir, ohne dass Ihr Personal dafür ins Gelände muss.

Aufgabenfelder

Sechs Aufgaben der Wasserwirtschaft, die wir aus der Luft lösen

1. Deichvermessung und Hochwasserschutzanlagen

Stimmt die Kronenhöhe noch? Wo weicht das Profil vom Sollprofil ab? Für die Überwachung nach DIN 19712 und für jede Sanierungsplanung liefern wir das Geländemodell der gesamten Deichlinie, Längs- und Querprofile an jeder gewünschten Station sowie die Massenermittlung für die Ertüchtigung. Böschungen werden dabei nicht betreten und nicht befahren.

2. Gewässervermessung: Läufe, Ufer und Vorländer

Für Gewässerentwicklung, Unterhaltungsplanung und hydraulische Untersuchungen erfassen wir Gewässerabschnitte mit Ufern, Böschungen und Vorländern als durchgehendes Geländemodell mit Orthophoto, auch dort, wo dichter Bewuchs, Privatgrundstücke oder steile Böschungen eine Begehung aufwendig machen. Querprofile bis zur Wasserlinie leiten wir direkt aus den Daten ab; die beste Zeit dafür ist die laubfreie Jahreszeit.

3. Wasserbauwerke: Wehre, Durchlässe, Brücken

Für viele Bauwerke existieren keine aktuellen Bestandspläne. Wir erstellen das Aufmaß von Wehren, Durchlässen, Brücken und Schöpfwerken als Punktwolke und maßhaltiges 3D-Modell samt Fotodokumentation. Damit haben Instandsetzungsplanung, Bauwerksakte und Anlagenüberwachung eine gemeinsame Grundlage.

4. Rückhaltebecken und Speicher: Verlandung und Restvolumen

Wie viel Rückhalteraum ist noch da? Bei entleerten oder abgesenkten Becken vermessen wir die Beckensohle und berechnen Verlandung und Restvolumen. Mit dieser Zahl lässt sich eine Räumung planen und begründen. Wiederholungsmessungen zeigen, wie schnell Sediment nachläuft, und machen die Entwicklung über Jahre vergleichbar.

5. Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung

Für Zweckverbände, Stadtwerke und Eigenbetriebe erfassen wir Betriebsgelände von Kläranlagen und Wasserwerken, Regenüberlaufbecken und geplante Leitungstrassen: aktueller Bestandsplan für die Erweiterungsplanung, Geländemodell für den Trassenentwurf, Baufortschritt mit Zeitstempel für die Dokumentation. Personen und Kennzeichen werden vor der Übergabe unkenntlich gemacht; Einzelheiten regelt die Seite Ablauf & Datenschutz.

6. Wärmebild: Durchsickerung und Einleitstellen

Die Wärmebildkamera der Drohne zeigt Temperaturunterschiede, die dem Auge entgehen: durchfeuchtete Bereiche an Dämmen und Deichen, Zuläufe und Einleitstellen in Gewässern. Das Ergebnis ist eine georeferenzierte Übersicht der Auffälligkeiten als Hinweis für die fachliche Prüfung; die geotechnische oder wasserrechtliche Bewertung bleibt bei Ihren Fachleuten.

Starkregen und Sturzfluten

Geht es um Geländedaten für das kommunale Starkregenrisikomanagement – Fließwege, Senken, Gefahrenkarten –, finden Sie den Ablauf auf der eigenen Seite Starkregen-Geländedaten.

Lieferumfang

Was am Ende vorliegt: Daten, die Ihr GIS und Ihr Fachbüro direkt weiterverwenden

  • Geländemodell (DGM/DOM als GeoTIFF oder XYZ) mit 2–3 cm Bodenauflösung (amtliche Landesmodelle arbeiten meist im 1-Meter-Raster)
  • Orthophoto vom selben Flug für Gewässerschau, Gremienvorlage und Akte (GeoTIFF)
  • Längs- und Querprofile an den Stationen, die Ihre Planung braucht, auch nachträglich aus demselben Datensatz, im Format Ihres Fachverfahrens
  • Punktwolke (LAS/LAZ) und Vermaschung (TIN) für Fachbüro und Modellierung
  • Flächen und Linien für Ihr GIS als Shapefile oder GeoPackage
  • Auf Wunsch Wärmebild-Auswertung mit georeferenzierten Auffälligkeiten

Jede Lieferung trägt Erfassungsstichtag, Auflösung, Raumbezug (ETRS89/UTM) und ein Prüfprotokoll der Genauigkeit an unabhängigen Kontrollpunkten. Zitierfähig für Vergabeunterlagen, Sicherheitsberichte und Förderanträge.

Illustration: Flusslauf mit Deich, rechts als farbcodiertes Geländemodell mit Querprofilen dargestellt
Vom Luftbild zum Geländemodell mit Querprofilen. (Illustration, KI-generiert, kein Projektergebnis)
Termintreue

Termintreue im Vergleich: Befliegung gegenüber terrestrischer Vermessung

Der Engpass ist selten die Technik, sondern der Kalender: Messtrupps sind ausgebucht, lange Außeneinsätze brauchen lange Schönwetterfenster, und jede Verschiebung zieht die Lieferung nach hinten. Eine Befliegung verdichtet die Außenarbeit auf einen Feldtag. Termintreue wird damit planbar: Der Termin steht kurzfristig, und wenn das Wetter nicht mitspielt, ist er schnell nachgeholt.

Vergleich zwischen terrestrischer Vermessung durch einen Messtrupp und der Befliegung durch AerIQ, geordnet nach Fragen aus der Verwaltung
Frage aus der VerwaltungTerrestrischer MesstruppBefliegung durch AerIQ
Wie lange dauert die Aufnahme im Gelände? Deichlinien und Gewässerabschnitte werden Profil für Profil abgelaufen, je nach Länge mehrere Tage bis Wochen. Ein Feldtag für zusammenhängende Abschnitte; die Fläche wird komplett erfasst, nicht nur einzelne Stationen.
Wie schnell steht der Termin? Trupps sind oft Wochen im Voraus gebunden; lange Einsätze brauchen zusammenhängende Schönwetterphasen. Befliegungstermin meist binnen zwei Wochen; ein kurzes Wetterfenster genügt, Ausweichtermine sind kurzfristig möglich.
Muss betreten oder gesperrt werden? Böschungen und Privatgrundstücke werden betreten; an Straßen und Bauwerken kommt Verkehrssicherung dazu. Erfassung ohne Betreten von Böschungen und Privatgrund, ohne Sperrung und ohne Verkehrssicherung.
Was liegt danach vor? Einzelpunkte und Profile an den Stationen, die im Feld gemessen wurden. Flächige Punktwolke, Geländemodell und Orthophoto; Profile an jeder Station ableitbar, auch Monate später ohne neuen Außeneinsatz.
Wie aufwendig ist die Wiederholung? Jede Folgemessung ist ein neuer Einsatz in ähnlichem Umfang. Gleiches Gebiet, gleiches Raster: Wiederholungsflug mit direktem Differenzmodell, etwa für Verlandung oder Erosion.
Unsere Zusage

Befliegungstermin in der Regel innerhalb von zwei Wochen ab Beauftragung. Den Liefertermin legen wir bei Auftragserteilung verbindlich fest; Rohdaten liegen am Tag der Befliegung vor, Ergebnisse je nach Auswertungstiefe. Und offen gesagt: Auch wir brauchen ein Wetterfenster, nur eben ein kurzes. Ein einzelner flugfähiger Tag genügt.

Wo die terrestrische Vermessung erste Wahl bleibt

Setzungs- und Überwachungsmessungen im Millimeterbereich, Katastervermessung durch ÖbVI und die Aufnahme unter dichtem Kronendach bleiben Aufgaben der klassischen Geodäsie. Dort ersetzen wir den Messtrupp nicht. Wir nehmen ihm die flächige Bestandsaufnahme ab, damit er dort misst, wo es ihn wirklich braucht.

Genauigkeit

Wie genau ist die Drohnenvermessung? Belegt im Prüfprotokoll

Untersuchungen der HafenCity Universität Hamburg in der DVW-Schriftenreihe (2022) zeigen, was photogrammetrische Befliegung leisten kann und wovon das abhängt: Mit RTK-Positionierung und Passpunkten erreichen die Ergebnisse an unabhängigen Kontrollpunkten Abweichungen von wenigen Millimetern bis etwa einem Zentimeter. Ohne Passpunkte stiegen die Höhenabweichungen in derselben Untersuchung auf durchschnittlich rund 18 Zentimeter. Deshalb arbeiten wir grundsätzlich mit eingemessenen Passpunkten und unabhängigen Kontrollpunkten; jede Lieferung enthält das Prüfprotokoll dazu.

Zum Vergleich: Die amtlichen Landesgeländemodelle (DGM1) geben ihre Höhengenauigkeit mit etwa 15 Zentimetern im offenen Gelände an, bei Bewuchs und starker Neigung bis 30 Zentimeter, bei einem Raster von einem Meter und einem Erfassungsstand, der je nach Befliegungszyklus mehrere Jahre zurückliegt. Für die Frage, ob eine Deichkrone ihr Sollmaß hält oder wie viel Volumen ein Becken noch fasst, ist die projektscharfe Befliegung zum Stichtag die belastbarere Grundlage. Wie sich beide Verfahren ergänzen, zeigt unser Fachbeitrag Drohnenvermessung und klassische Vermessung im Vergleich.

Wiederkehrende Aufgaben

Gewässerschau und Monitoring: einmal eingerichtet, jedes Jahr vergleichbar

Viele Aufgaben der Wasserwirtschaft kehren wieder: die Gewässerschau im gesetzlichen Turnus, die Kontrolle von Deichen und Anlagen, der Blick auf Verlandung und Erosion. Wir richten dafür feste Befliegungsgebiete ein und wiederholen die Erfassung im gleichen Raster, auf Wunsch als Serientermin im Jahresrhythmus.

  • Aktuelles Orthophoto als Vorbereitung der Gewässerschau: Auffälligkeiten am Schreibtisch sichten, gezielt vor Ort nachschauen
  • Differenzmodelle zwischen zwei Befliegungen: Wo trägt ab, wo landet an, was hat sich verändert?
  • Dokumentierter Zustand vor und nach Unterhaltungs- und Baumaßnahmen, mit Zeitstempel für die Akte
Nach dem Ereignis

Nach Hochwasser oder Starkregen dokumentieren wir Schäden an Ufern, Deichen und Anlagen kurzfristig aus der Luft, bevor aufgeräumt wird. Die Aufnahmen stützen Schadensmeldung, Wiederaufbau und Förderantrag.

Ablauf

In vier Schritten von der Anfrage zur fertigen Datenlieferung

Abstimmen

Wir klären Gebiet, Fragestellung und Empfänger der Daten: Gewässerabschnitt oder Deichlinie, benötigte Profile, wer weiterarbeitet: Verwaltung, Verband oder Ingenieurbüro. Was bei Ihnen liegt: Gebietsabgrenzung und eine Ansprechperson.

Genehmigen, durch AerIQ

Gewässer führen durch Ortslagen, Schutzgebiete und Geozonen. Wir prüfen die luftrechtliche Einstufung, holen erforderliche Genehmigungen und Zustimmungen ein – auch für Naturschutzgebiete – und dokumentieren das für Ihre Akte. Was bei Ihnen liegt: nichts, Ihre Verwaltung stellt keinen Antrag.

Befliegen

Erfassung am abgestimmten Stichtag, für Geländemodelle bevorzugt in der laubfreien Zeit. Ein Tag vor Ort deckt zusammenhängende Abschnitte ab; Böschungen und Privatgrundstücke werden nicht betreten. Was bei Ihnen liegt: Termin bestätigen.

Auswerten und übergeben

Geländemodell, Orthophoto, Profile und Punktwolke gehen mit Prüfprotokoll an Ihre Verwaltung und, falls gewünscht, direkt an Ihr Fachbüro: im Raumbezug ETRS89/UTM, kombinierbar mit Ihren amtlichen Daten. Was bei Ihnen liegt: Freigabe des Lieferumfangs.

Kosten

Was kostet die Gewässer- oder Deichvermessung?

Der Preis richtet sich nach Länge oder Fläche des Gebiets und der Auswertungstiefe: vom Orthophoto für die Gewässerschau bis zum Paket aus Geländemodell, Profilen und Wärmebild. Nach einer kurzen Abstimmung erhalten Sie einen Festpreis für den beschriebenen Leistungsumfang; Änderungen vereinbaren wir vorab schriftlich. Für die Vergabeakte legen wir Leistungsbeschreibung und Angebot bei.

Vergabe

Einzelne Abschnitte und Anlagen liegen häufig unterhalb der Wertgrenzen für Direktaufträge: Hessen 100.000 € netto für Liefer- und Dienstleistungen (HVTG seit 25. Juni 2026; ab 20.000 € grundsätzlich drei Vergleichspreise), Thüringen 30.000 € (seit 28. März 2025), Niedersachsen 20.000 € (Stand 4. September 2026). Die Einordnung trifft Ihre Vergabestelle; Fundstellen stehen im Ratgeber.

Für die Beschlussvorlage

Beauftragt wird die Erfassung des benannten Gewässerabschnitts, der Deichlinie oder Anlage aus der Luft mit Auswertung von Geländemodell, Orthophoto, Profilen und Punktwolke sowie Übergabe an GIS und Fachbüro. Danach liegt der Bestand mit dokumentiertem Stichtag, dokumentierter Genauigkeit und Prüfprotokoll vor. Der Auftragswert liegt je nach Umfang häufig im Bereich des Direktauftrags; den Vergabeweg prüft die Vergabestelle.

Festpreis anfragen
Häufige Fragen

Fragen aus Wasserbehörden, Verbänden und Betrieben

Ersetzt die Befliegung die terrestrische Vermessung vollständig?

Nein, und das sagen wir offen: Setzungs- und Überwachungsmessungen im Millimeterbereich, Katastervermessung durch ÖbVI und Messungen unter dichtem Kronendach bleiben Aufgaben der klassischen Geodäsie. Die Drohnenbefliegung ersetzt den Messtrupp bei der flächigen Bestandsaufnahme: ganze Deichlinien, Gewässerabschnitte und Anlagen an einem Feldtag, mit Profilen an jeder gewünschten Station.

Wie genau sind die Daten wirklich?

Mit eingemessenen Passpunkten erreichen die Ergebnisse an unabhängigen Kontrollpunkten Abweichungen von wenigen Millimetern bis etwa einem Zentimeter; das deckt sich mit Untersuchungen der HafenCity Universität Hamburg in der DVW-Schriftenreihe (2022). Entscheidend ist die Kontrolle: Jede Lieferung enthält ein Prüfprotokoll mit den Abweichungen an Kontrollpunkten, die nicht in die Berechnung eingeflossen sind.

Was ist mit der Gewässersohle unter Wasser?

Photogrammetrie erfasst bis zur Wasserlinie; die Sohle eines wasserführenden Gewässers gehört nicht zum Leistungsumfang. Bei entleerten oder abgesenkten Becken vermessen wir die Sohle direkt. Für Peilungen im laufenden Betrieb arbeiten wir auf Wunsch mit Vermessungspartnern zusammen, die Echolot einsetzen; die Landdaten und die Sohldaten passen dann in ein gemeinsames Modell.

Wie schnell bekommen wir einen Termin?

In der Regel innerhalb von zwei Wochen ab Beauftragung. Vor Ort genügt ein Feldtag je zusammenhängendem Gebiet, den Liefertermin legen wir bei Auftragserteilung verbindlich fest. Weil nur ein kurzes Wetterfenster nötig ist, lassen sich Termine auch nach einer Schlechtwetterphase schnell nachholen.

Wer kümmert sich um Genehmigungen, etwa im Naturschutzgebiet?

Wir. Gewässer führen oft durch Schutzgebiete und Geozonen; wir prüfen vor jedem Einsatz die luftrechtliche Einstufung, holen erforderliche Genehmigungen und Zustimmungen ein und dokumentieren die Einstufung für Ihre Akte. Ihre Verwaltung stellt keinen Antrag.

Passen die Daten in Hochwasserrisikomanagement und Sicherheitsberichte?

Ja, als Datengrundlage: Geländemodelle und Profile fließen in hydraulische Untersuchungen für das Hochwasserrisikomanagement ein, Aufmaß und Zustandsdokumentation in die Unterlagen zur Anlagenüberwachung nach DIN 19700 und DIN 19712. Jede Lieferung nennt Stichtag, Auflösung und Genauigkeit, damit die Datengrundlage prüffähig beschrieben ist. Berechnung und Bewertung bleiben bei Ihrem Ingenieurbüro und Ihrer Behörde.

Arbeiten Sie auch für Verbände und Zweckverbände?

Ja. Neben Wasserwirtschaftsämtern, Landesbetrieben und unteren Wasserbehörden arbeiten wir für Gewässerunterhaltungsverbände, Wasser- und Bodenverbände sowie Zweckverbände und Stadtwerke der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Bundesweit, mit denselben Datenformaten und demselben Ablauf.

Wovon hängen die Kosten ab?

Von der Länge oder Fläche des Gebiets und der Auswertungstiefe. Sie erhalten ein Festpreisangebot mit beschriebenem Lieferumfang. Ein einmal erfasster Datensatz lässt sich später erneut auswerten, etwa für zusätzliche Profile, ohne dass neu geflogen werden muss.

Geodaten für Ihre Gewässer, Deiche und Anlagen anfragen

Nennen Sie uns Gebiet und Aufgabe. Sie erhalten eine Einschätzung zu Lieferumfang, Termin und Festpreis – auf Wunsch abgestimmt mit Ihrem Ingenieurbüro. Ansprechpartner: Martin Wimberger, Inhaber, Telefon +49 5673 50 99 836.

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