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Video-Mediathek

Friedhof digital: vom Luftbild zum Friedhofskataster

Dauer: 10 Sekunden  ·  Erklärvideo für Kommunen  ·  Videoquelle: AerIQ Aerial Intelligence

Die Szene zeigt den Weg vom Luftbild zum digitalen Friedhofskataster: zentimetergenaues Orthophoto, Grabgeometrien als Vektordaten und die Übergabe in die Friedhofssoftware.

Erfasst werden Gräber mit Grabnummern, Wege, Mauern, Wasserstellen, Bäume und Höhen aus Senkrecht- und Schrägaufnahmen, ergänzt um eine 3D-Punktwolke. In der Regel genügt ein Außendiensttag, um die Rohdaten eines Friedhofs vollständig zu erfassen. Geflogen wird bevorzugt in der laubfreien Zeit und außerhalb von Beisetzungen und Besuchszeiten.

Das Ergebnis geht in die vorhandene Friedhofssoftware sowie als PDF, DWG und GeoTIFF zurück und dient der Gebührenkalkulation, der Belegungsplanung und der Auskunft am Schalter. Weil der Umfang feststeht und der Nutzen unmittelbar ist, eignet sich der Friedhof als erstes Projekt. Der Clip ist ein Ausschnitt aus dem AerIQ-Erklärvideo „Drohnendaten für Kommunen“.

Der Anlass ist meist die Gebührensatzung. Die Kalkulation braucht den tatsächlichen Bestand, und der liegt in vielen Friedhofsverwaltungen als Papierplan vor, der Neubelegungen und zurückgegebene Grabstätten nicht mehr zeigt. Gerichte haben Friedhofsgebühren aufgehoben, wenn die Kalkulation den Anforderungen nicht genügte (OVG Saarland, Urteil vom 3. Dezember 2012, 1 A 6/12). Dazu kommt der Trend zu Urnenbestattungen: Nach einer Schätzung der Verbraucherinitiative Aeternitas aus dem Jahr 2019 wird nahezu die Hälfte der rund 35.000 Hektar Friedhofsfläche in Deutschland nicht mehr für Bestattungen benötigt. Freie Flächen lassen sich nur umwidmen oder aus der Pflege nehmen, wenn bekannt ist, wo sie liegen.

Was danach vorliegt, hat zwei Ebenen. Für Ihre Sachbearbeitung: jede Grabstätte als Fläche mit Grabnummer in Ihrer Friedhofssoftware, dazu ein Luftbild des ganzen Friedhofs mit 2 bis 3 cm Bodenauflösung, auf dem Einfassungen, Wege und Wasserstellen zu erkennen sind. Wege, Mauern, Wasserstellen, Bäume und Höhen kommen als eigene Ebenen für Pflegeplanung und Ausschreibung. Für Ihren Softwareanbieter: Grabflächen als Shapefile, GeoPackage oder DXF mit der Grabnummer als Schlüsselfeld, das Orthophoto als GeoTIFF. Die Grenzen des Friedhofsgrundstücks bleiben Sache des Liegenschaftskatasters; wir stellen die Belegung dar, nicht die Flurstücksgrenze.

Vor Ort genügt meist ein einziger Termin von wenigen Stunden, den wir mit der Friedhofsverwaltung außerhalb von Beisetzungen und Besuchszeiten festlegen, bevorzugt in der laubfreien Zeit. Was bei Ihnen liegt: Fachverfahren nennen, Termin bestätigen und der Abgleich der Grabnummern mit Ihrer Kartei dort, wo Plan und Gelände voneinander abweichen. Das gilt für Städte und Gemeinden ebenso wie für Kirchengemeinden als Friedhofsträger. Wie das Ergebnis aussieht, zeigt die Musteransicht eines digitalen Friedhofsplans mit 461 automatisch erkannten Grabflächen.

Transkript

Friedhof digital: Orthophoto und Grabgeometrien für Ihre Friedhofssoftware – Grundlage der Gebührenkalkulation.

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