2–3 cm Bodenauflösung: Was der Detailgrad bringt
Dauer: 10 Sekunden · Erklärvideo für Kommunen · Videoquelle: AerIQ Aerial Intelligence
Die Szene macht den Unterschied sichtbar, den die Bodenauflösung ausmacht.
Im Standard liefert die Drohnenbefliegung 2 bis 3 Zentimeter Bodenauflösung. Einzelne Objekte lassen sich damit sicher erkennen und vektorisieren: Grabeinfassungen, Schachtdeckel, Belagswechsel, Bordsteine, Baumstandorte. Die amtliche Landesbefliegung arbeitet mit 20 Zentimetern; dort verschwimmen genau diese Details.
Für die Verwaltung ist das der Unterschied zwischen einer Karte, die man ansieht, und einem Bestand, aus dem man Flächen ableitet: Versiegelungsgrade für die gesplittete Abwassergebühr, Grabgeometrien für die Gebührenkalkulation, Belagsflächen für Leistungsverzeichnisse. Hinzu kommt der Stichtag: geflogen wird zum vereinbarten Termin, nicht im Turnus des Landes. Der Clip ist ein Ausschnitt aus dem AerIQ-Erklärvideo „Drohnendaten für Kommunen“.
Der Unterschied ist am Friedhof am deutlichsten. Bei 10 bis 20 cm Bodenauflösung, wie sie die Landesbefliegung liefert, lassen sich Grabeinfassungen, Schächte oder Belagsgrenzen kaum voneinander abgrenzen. Bei 2 bis 3 cm im Standard ist jedes dieser Objekte als Fläche erkennbar und lässt sich in Ihrem Fachverfahren als eigene Geometrie führen: die Grabstätte mit ihrer Nummer, der Weg, die Wasserstelle, die Mauer. Dasselbe gilt für die Ortslage, wo am Schalter der Zustand eines Grundstücks seit dem Anbau gefragt ist und das Luftbild im GIS noch die Wiese davor zeigt.
Der Detailgrad entscheidet auch über die Höhen. Im Starkregenrisikomanagement lenken Bordsteine, Mauern, Gräben und neue Zufahrten den Abfluss im Ort. Landesweite Höhendaten im Meterraster bilden diese kleinen Strukturen meist nicht ab und zeigen Veränderungen erst nach der nächsten Landesbefliegung. Das Geländemodell aus der Befliegung zum Stichtag zeigt den heutigen Zustand, und aus derselben Erfassung entstehen First- und Traufhöhen je Flurstück für die Beurteilung nach § 34 BauGB.
Zur Auflösung gehört der Raumbezug. Alle Lieferungen liegen im amtlichen System ETRS89/UTM, in Hessen, Niedersachsen und Thüringen in der Zone 32N, und lassen sich damit direkt mit ALKIS-Umringen und anderen amtlichen Daten kombinieren. Die Lagegenauigkeit liegt je nach Passpunktsicherung im Bereich weniger Zentimeter; die Einzelheiten stehen im Angebot. Jede Lieferung trägt Erfassungsstichtag, Auflösung und Raumbezug dokumentiert, damit sich die Datengrundlage in Vergabeunterlagen und Förderanträgen beschreiben lässt.
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Transkript
Zwei bis drei Zentimeter Bodenauflösung statt zehn bis zwanzig Zentimetern. Zum Wunschtermin, auf Ihrem Gebiet.