Ausgangslage: Warum Kommunen aktuelle Geodaten brauchen
Dauer: 10 Sekunden · Erklärvideo für Kommunen · Videoquelle: AerIQ Aerial Intelligence
Die Szene zeigt die typische Ausgangslage in Verwaltungen: Pläne aus Papierunterlagen, veraltete Luftbilder und Datenlücken, die Planung, Gebührenkalkulation und Auskünfte verlangsamen.
Das Problem ist selten fehlende Zuständigkeit, sondern fehlende Aktualität. Amtliche Geobasisdaten haben ihren festen Platz, sind aber an den Befliegungsturnus des Landes gebunden und mit 20 Zentimetern Bodenauflösung zu grob, um Grabeinfassungen, Schächte oder Belagsgrenzen sicher abzugrenzen. Für kleinteilige und zeitkritische Aufgaben reicht das nicht.
Eine Drohnenbefliegung setzt genau dort an: 2 bis 3 Zentimeter Bodenauflösung im Standard, ein mit der Kommune vereinbarter Stichtag und ein Zuschnitt auf die konkrete Aufgabe, vom einzelnen Friedhof bis zur ganzen Ortslage. Der Clip ist ein Ausschnitt aus dem AerIQ-Erklärvideo „Drohnendaten für Kommunen“.
Die Situation ist in vielen Verwaltungen dieselbe: Der Friedhofsplan stammt aus Papierunterlagen, das Luftbild im GIS zeigt den Stand vor der letzten Baumaßnahme, und das Planungsbüro wartet auf den Bestand, bevor es mit der Grundlagenermittlung beginnt. Das amtliche Orthophoto (DOP20) hat 20 cm Bodenauflösung und wird im Turnus der Landesbefliegung erneuert. Für Einzelobjekte wie Grabeinfassungen, Schächte oder Belagsgrenzen ist es zu grob, und der Aufnahmezeitpunkt liegt bei Nutzung oft mehrere Jahre zurück. Wann Ihre Gemeinde zuletzt beflogen wurde, steht im Geoportal Ihres Landes.
Die meisten Aufgaben, um die es in Bauamt, Friedhofsverwaltung, Tiefbau und Umweltamt geht, beginnen mit derselben Frage: Wie sieht das Gebiet heute aus? Deshalb reicht in der Regel eine Befliegung zum vereinbarten Stichtag. Die Auswertungen dafür beauftragen Sie einzeln, jetzt oder im nächsten Haushaltsjahr: das Friedhofskataster, das Luftbild fürs GIS, Bestands- und Höhenpläne für die Bauleitplanung, das Geländemodell mit Fließwegen für die Starkregenvorsorge, versiegelte Flächen für die gesplittete Abwassergebühr.
Sie brauchen dafür keine neue Software. Die Ergebnisse gehen in das Fachverfahren, mit dem Ihre Sachbearbeitung schon arbeitet: Grabstätten in die Friedhofssoftware, das Luftbild als GeoTIFF ins GIS oder Geoportal, Pläne als DWG/DXF ans Planungsbüro, das Geländemodell ans Ingenieurbüro. Die Übergabe stimmen wir mit dem jeweiligen Anbieter ab. Rohdaten liegen am Tag der Befliegung vor, die Ergebnisse je nach Auswertungstiefe einige Wochen später. Welche Aufgabe bei Ihnen ansteht und was danach in welchem System liegt, zeigt die Leistungsübersicht.
Transkript
Ihre Verwaltung braucht aktuelle Geodaten. Doch amtliche Luftbilder sind oft Jahre alt und für kleinteilige Aufgaben zu grob.