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Drohnen-Glossar · Vermessung & GIS

Passpunkte

Passpunkte sind am Boden signalisierte und eingemessene Punkte, deren Koordinaten bekannt sind.

Definition

Passpunkte sind am Boden signalisierte und eingemessene Punkte, deren Koordinaten bekannt sind. In der Auswertung einer Drohnenbefliegung binden sie das Bildmodell an den amtlichen Raumbezug und sichern die absolute Lage- und Höhengenauigkeit; die Fachbezeichnung lautet Ground Control Point (GCP). Ergänzend oder ersatzweise kommen satellitengestützte Verfahren wie RTK zum Einsatz. Für kommunale Aufgaben mit Genauigkeitsanforderung, etwa Geländemodelle für die Starkregenvorsorge oder Bestandsaufnahmen für einen Bebauungsplan, werden Passpunkte bei Bedarf gesetzt.

Starkregen-Geländedaten für Kommunen

Häufige Fragen zu Passpunkte

Was ist der Unterschied zwischen relativer und absoluter Genauigkeit bei Photogrammetrie?

Die relative Genauigkeit beschreibt, wie stimmig und maßstabsgetreu ein 3D-Modell in sich selbst ist, etwa bei Streckenmessungen innerhalb der Punktwolke. Die absolute Genauigkeit bezieht sich dagegen auf die Lage im realen Koordinatensystem und hängt maßgeblich von der Qualität eingemessener Passpunkte und RTK-Positionierung ab. Ohne Ground Control Points kann ein Modell in sich stimmig wirken, in der absoluten Lage aber dennoch abweichen. Mehr im Blogbeitrag

Welche Genauigkeit erreicht ein per Drohne erstellter Grablagenplan?

Ein Grablagenplan aus der Drohnenbefliegung erreicht typischerweise eine Lagegenauigkeit von 2 bis 3 Zentimetern, bezogen auf das Koordinatensystem ETRS89/UTM32. Die Höhengenauigkeit liegt geringfügig darüber. Unter dichten Baumkronen oder bei verdeckten Grabeinfassungen kann die Genauigkeit abnehmen, hier wird gegebenenfalls terrestrisch nachgemessen. Mehr im Blogbeitrag

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Beiträge, in denen Passpunkte vorkommt

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Anfrage stellen Zurück zum Glossar Stand: 16.09.2026