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Drohnen-Glossar · Recht & Regulierung

GRC (Ground Risk Class)

GRC bewertet das Risiko für Personen und Objekte am Boden. Die SORA-Methodik klassifiziert Risiken (GRC1-3); höhere GRC erfordern mehr Sicherheitsmaßnahmen und

Häufige Fragen zu GRC

Was ist SORA 2.5 und wann wird es Pflicht?

SORA (Specific Operations Risk Assessment) 2.5 ist die aktualisierte EU-Methodik zur Risikobewertung für Drohnenoperationen in der speziellen Kategorie. SORA 2.5 markiert den Übergang von qualitativen Schätzungen zu quantitativen Risikomodellen und bringt wesentliche Vereinfachungen: Die zehn Schritte sind in zwei Phasen neu geordnet, die Operational Safety Objectives (OSOs) von 24 auf 17 reduziert, und der Emergency Response Plan (ERP) ist für jede Operation Pflicht. Für sehr leichte Drohnen (unter 250 g) fällt die Bodenrisikoklasse (GRC) in der Regel niedrig aus; maßgeblich bleiben Bevölkerungsdichte und Flugvolumen. Die zweistufige Genehmigung (Pre-Application und Final Application) minimiert Rückweisungen. **Zeitplan:** SORA 2.5 gilt EU-weit seit dem 29. September 2025 (ED Decision 2025/018/R) und ist damit die maßgebliche Methodik für neue Anträge. SORA 2.5 ermöglicht komplexere Operationen wie Flüge außer Sichtweite (BVLOS), Nachtflüge und Flüge über Menschenmengen.

Was bringt ein Fallschirmsystem konkret für die Genehmigung?

Ein Fallschirmsystem kann als M2-Mitigation die Ground Risk Class (GRC) um bis zu zwei Punkte senken, wenn Sie eine Risikoreduktion von rund 90 bzw. 99 Prozent nachweisen können. Voraussetzung ist ein belastbarer Systemnachweis: keine gemeinsamen Ausfallpunkte mit der Flugsteuerung, sichere Wartung nach Herstellervorgaben und geschultes Personal. Bei der höchsten Stufe muss die Auslösung automatisch erfolgen und eine unabhängige Stelle die Kompetenzen prüfen. Mehr im Blogbeitrag.

Was ist der Unterschied zwischen iGRC und der finalen GRC?

Die iGRC (intrinsische Ground Risk Class) ist der Ausgangswert des Bodenrisikos, der aus der kritischen Fläche des Fluggeräts und der Bevölkerungsdichte im Einsatzgebiet quantitativ berechnet wird. Die finale GRC ergibt sich erst danach, wenn nachgewiesene Mitigationen wie M1(A), M1(B), M1(C) oder M2 angewendet werden. Je niedriger die finale GRC, desto geringer fallen die nachzuweisenden Sicherheitsziele (OSOs) im weiteren Genehmigungsprozess aus. Mehr im Blogbeitrag

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Anfrage stellen Zurück zum Glossar Stand: 08.06.2026