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Drohnen-Glossar · Sensorik & Messtechnik

LiDAR

LiDAR (Light Detection and Ranging) ist ein aktives Fernerkundungsverfahren, bei dem Laserpulse ausgesendet und die Laufzeit des reflektierten Lichts gemessen

Definition

LiDAR (Light Detection and Ranging) ist ein aktives Fernerkundungsverfahren, bei dem Laserpulse ausgesendet und die Laufzeit des reflektierten Lichts gemessen wird. So entstehen hochpräzise 3D-Punktwolken auch durch Vegetation hindurch. LiDAR-Drohnen werden in der Forstwirtschaft, Geländevermessung und Infrastrukturinspektion eingesetzt.

LiDAR & 3D-Punktwolken in der Praxis

Häufige Fragen zu LiDAR

Welche Kamera und Drohne verwenden Sie für professionelle Luftaufnahmen?

Wir setzen die DJI Air 3S mit einem professionellen Dual-Kamera-System ein. Die Hauptkamera verfügt über einen 1-Zoll 50 MP Sensor mit 14 Stops Dynamikbereich für maximale Detailgenauigkeit und Farbtiefe. Die Tele-Kamera bietet 48 MP bei 70 mm Brennweite für komprimierte Perspektiven. Das System ermöglicht Videoaufnahmen in 4K @ 120fps und 5.1K @ 60fps mit 3-Achsen Gimbal-Stabilisierung für butterweiche Bewegungen. Die DJI Air 3S ist mit Forward LiDAR für Hinderniserkennung ausgestattet und bietet eine Flugzeit von bis zu 45 Minuten. Diese Kombination aus Sensorgröße, Auflösung und Stabilisierung ist auf professionelle Film- und Fotoaufnahmen ausgelegt.

Welche Technologie wird für die Kulturerbe-Digitalisierung eingesetzt?

Wir setzen modernste DJI Enterprise Drohnen mit hochauflösenden Kameras (bis 48 MP) ein, kombiniert mit professioneller Photogrammetrie-Software wie Pix4D und Agisoft Metashape. Für besonders anspruchsvolle Projekte nutzen wir LiDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging), die auch durch Vegetation hindurch messen können. Die Datenverarbeitung erfolgt auf leistungsstarken Cloud-Servern, die auch große Datensätze schnell verarbeiten. Alle Ergebnisse werden in standardisierten Formaten (OBJ, FBX, LAS, E57) bereitgestellt, die mit gängiger CAD-, GIS- und BIM-Software kompatibel sind.

Welche Sensoren werden bei Drohneninspektionen von Industrieanlagen eingesetzt?

Wir setzen verschiedene spezialisierte Sensoren ein, je nach Inspektionsaufgabe: **RGB-Kameras** (20-48 MP) für hochauflösende visuelle Inspektionen und Schadensdokumentation. **Wärmebildkameras** (640x512 px, Temperaturbereich -40°C bis +1000°C) für thermische Analysen, Leckageerkennung und Überhitzungsdetektion. **Zoom-Kameras** (bis 200x optischer Zoom) für Detailaufnahmen aus sicherer Entfernung. **LiDAR-Sensoren** für präzise 3D-Vermessung und Geometrieerfassung von Anlagen. **Multispektral-Kameras** für Materialanalysen und Korrosionserkennung. **Gassensoren** für Leckageerkennung bei Gasleitungen und Tanks (auf Anfrage). **Ultraschallsensoren** für Dickenmessungen an Rohrleitungen und Behältern (spezialisierte Anwendungen). Die DJI Matrice 4T kann verschiedene Sensoren kombinieren und ermöglicht Hybrid-Inspektionen mit mehreren Datenquellen. Die Sensordaten werden in Echtzeit übertragen und können sofort ausgewertet werden.

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