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Häufige Fragen zu Drohnen-Dienstleistungen
AerIQ bietet professionelle Drohnen-Dienstleistungen in Kassel und Nordhessen. Hier beantworten wir Ihre Fragen zu Kosten, Genehmigungen und Einsatzbereichen.
Alles Wissenswerte über Drohnenflüge, Genehmigungen und Projektabläufe in Kassel und ganz Deutschland.
Vermessung & Kartierung
Drohnenvermessung im Bauwesen ist ein modernes Verfahren zur präzisen Erfassung von Gelände, Baustellen und Bauwerken mittels unbemannter Luftfahrzeuge (UAV). Dabei werden hochauflösende Luftbilder aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen und durch Photogrammetrie-Software zu detaillierten 3D-Modellen, Orthomosaiken und digitalen Geländemodellen verarbeitet. Diese Technologie kombiniert moderne Drohnentechnik mit hochpräzisen Sensoren und ermöglicht eine schnelle, sichere und kostengünstige Alternative zu traditionellen Vermessungsmethoden. Die Drohnenvermessung wird in allen Bauphasen eingesetzt: von der initialen Standortvermessung über die kontinuierliche Baufortschrittskontrolle bis zur abschließenden Qualitätssicherung.
Mit professionellen RTK/PPK-Drohnen und Bodenkontrollpunkten (Ground Control Points) erreichen wir horizontale Genauigkeiten von 2-5 cm und vertikale Genauigkeiten von 3-7 cm. Für höchste Präzision im Millimeterbereich kombinieren wir die Drohnen-Photogrammetrie mit terrestrischem Laserscanning (LiDAR). Die tatsächliche Genauigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Flughöhe (typisch 50-150 m), Kameraauflösung, Überlappungsgrad der Bilder (80-90%), Lichtverhältnisse und der Komplexität des Geländes. Diese Genauigkeiten sind für die meisten Anwendungen im Bauwesen ausreichend und übertreffen oft die Anforderungen traditioneller Vermessungsmethoden. Wir verwenden die DJI Matrice 4T mit RTK-Modul für vermessungstaugliche Ergebnisse.
Drohnen spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung aktueller und präziser Daten für BIM-Systeme. Sie ermöglichen die Erstellung digitaler Zwillinge von Bauwerken, die als zentrale Informationsquelle für alle Projektbeteiligten dienen. Durch regelmäßige Drohnenflüge können aktuelle 3D-Modelle erstellt werden, die mit den ursprünglichen BIM-Plänen verglichen werden. Diese Überlagerung zeigt sofort Abweichungen auf und ermöglicht proaktive Projektsteuerung. In der Planungsphase liefern Drohnen präzise topographische Daten als Grundlage für die BIM-Modellierung. Während der Bauausführung dokumentieren sie den Baufortschritt und aktualisieren das BIM-Modell kontinuierlich. Die Drohnendaten können direkt in BIM-Plattformen wie Autodesk Revit, ArchiCAD oder Tekla Structures importiert werden.
Die Baustellenüberwachung mit Drohnen ermöglicht regelmäßige Überflüge zur Dokumentation des Baufortschritts und zur Qualitätskontrolle. Drohnen erfassen die gesamte Baustelle in wenigen Stunden und erstellen hochauflösende Luftbilder und 3D-Modelle. Diese Daten werden mit dem Zeitplan abgeglichen, um Verzögerungen frühzeitig zu erkennen. Die Vorteile sind erheblich: Zeitersparnis von bis zu 90% gegenüber manuellen Methoden, verbesserte Sicherheit für Personal (keine Begehung gefährlicher Bereiche), präzise Dokumentation für Auftraggeber und Versicherungen sowie objektive Beweissicherung bei Streitigkeiten. Großflächige Baustellen können oft in 4-8 Stunden vollständig erfasst werden, während traditionelle Methoden Tage oder Wochen benötigen würden. Die Daten sind sofort verfügbar und können mit allen Projektbeteiligten geteilt werden.
Die Kosten für Drohnenvermessung variieren je nach Größe, Komplexität und gewünschter Genauigkeit des Projekts. Eine kleine Baustelle (bis 5 Hektar) kann ab 1.500-3.000 EUR vermessen werden, während große Bauprojekte (50+ Hektar) 10.000-25.000 EUR kosten können. Die Drohnenvermessung ist dabei 15-20% kostengünstiger als traditionelle Vermessungsmethoden, da keine aufwendigen Gerüste, Hebebühnen oder langwierige Bodenvermessungen erforderlich sind. Zusätzliche Kostenvorteile ergeben sich durch: schnellere Datenerfassung (Tage statt Wochen), reduzierte Stillstandzeiten auf der Baustelle, verbesserte Planungsgrundlagen (weniger Fehler und Nacharbeiten) und vollständige digitale Dokumentation. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot nach einer kostenlosen Erstberatung und Projektanalyse.
Die Datenerfassung vor Ort dauert typischerweise 2-8 Stunden, abhängig von der Größe und Komplexität der Baustelle. Eine mittelgroße Baustelle (10-20 Hektar) kann oft an einem halben Tag vollständig beflogen werden. Die anschließende Datenverarbeitung und 3D-Modellierung nimmt 3-7 Werktage in Anspruch. Bei sehr großen oder komplexen Projekten kann die Bearbeitung bis zu 2 Wochen dauern. Für dringende Projekte bieten wir einen Express-Service mit verkürzten Lieferzeiten an. Im Vergleich zu traditionellen Vermessungsmethoden ist die Drohnenvermessung 5-10x schneller. Während traditionelle Methoden für eine 50-Hektar-Baustelle mehrere Wochen benötigen würden, können wir die Datenerfassung in 1-2 Tagen abschließen. Die genaue Projektdauer besprechen wir in der Planungsphase.
Wir liefern die Vermessungsdaten in allen gängigen Formaten für maximale Kompatibilität mit Ihrer Software. 3D-Modelle als OBJ, FBX, STL oder PLY für CAD- und BIM-Anwendungen. Punktwolken als LAS/LAZ, E57 oder PLC für präzise Vermessungen. Orthomosaike (entzerrte Luftbilder) als GeoTIFF oder hochauflösende JPEG mit Georeferenzierung. CAD-Daten als DXF oder DWG für AutoCAD und andere CAD-Programme. GIS-Daten als Shapefile (SHP) oder KML/KMZ für Google Earth und GIS-Systeme. Für BIM-Anwendungen können wir die Daten auch für Autodesk Revit oder ArchiCAD aufbereiten. Digitale Geländemodelle (DGM/DTM) in verschiedenen Auflösungen. Die Wahl der Formate besprechen wir individuell nach Ihren Anforderungen und der verwendeten Software.
Ja, die Drohnenvermessung ist ideal für präzise Massenermittlung und Volumenberechnung. Wir berechnen Volumina von Erdmassen, Schüttgütern, Aushub, Aufschüttungen und Materialbeständen mit einer Genauigkeit von 1-3%. Die Anwendungsbereiche umfassen: Erdmassenberechnung für Aushub und Aufschüttung, Bestandsmessungen von Kies, Sand und anderen Schüttgütern, Deponieüberwachung und Volumenermittlung, Steinbruch- und Tagebau-Vermessung sowie Materialbestandskontrolle auf Baustellen. Die Drohnenvermessung ist dabei deutlich schneller und kostengünstiger als traditionelle Methoden. Große Halden können in wenigen Stunden erfasst werden, während traditionelle Methoden Tage benötigen. Die Ergebnisse werden als detaillierte Volumenberichte mit Höhenlinien, Schnittansichten und 3D-Visualisierungen geliefert.
Für kommerzielle Drohnenflüge auf Baustellen sind mehrere Genehmigungen erforderlich: Eine Betriebsgenehmigung nach EU-Drohnenverordnung (EU 2019/947) für gewerbliche Drohnenflüge. Eine Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Luftfahrtbehörde bei Flügen in kontrollierten Lufträumen oder über 120 m Höhe. Eine Genehmigung des Grundstückseigentümers bzw. Bauherrn für Flüge über dem Baugelände. Bei Flügen in der Nähe von Flughäfen oder kritischen Infrastrukturen sind zusätzliche Genehmigungen erforderlich. Als zertifizierter Drohnendienstleister kümmern wir uns um alle erforderlichen Genehmigungen und verfügen über umfassende Versicherungen (Haftpflicht bis 5 Mio. EUR). Wir halten alle rechtlichen Anforderungen ein und arbeiten nach den Standards der VDI 2879.
Die Integration von Drohnendaten in CAD- und BIM-Software erfolgt nahtlos über standardisierte Formate und direkte Schnittstellen. Drohnendaten können direkt in CAD-Programme wie AutoCAD, MicroStation oder Bentley Systems importiert werden. Dies ermöglicht die Verwendung aktueller Bestandsdaten für Planungen und Entwürfe. Für BIM-Systeme wie Autodesk Revit, ArchiCAD oder Tekla Structures bieten wir aufbereitete 3D-Modelle, die direkt in die BIM-Umgebung integriert werden können. Für großflächige Projekte können Drohnendaten in Geoinformationssysteme wie ArcGIS oder QGIS integriert werden. Cloud-basierte Lösungen wie Autodesk BIM 360, Trimble Connect oder unsere eigene Plattform ermöglichen die einfache Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Projektbeteiligten. Die Daten sind georeferenziert und maßstabsgetreu, sodass sie direkt für Planungen verwendet werden können.
Ja, Drohnen sind ideal für die präzise Vermessung von Fassaden und Dächern ohne Gerüstbau oder Kletterarbeiten. Wir erstellen hochauflösende 3D-Modelle von Gebäudefassaden mit einer Genauigkeit von 1-3 cm, die für Sanierungsplanungen, Denkmalschutz und Bestandsdokumentation verwendet werden können. Die Dachvermessung mit Drohnen ermöglicht präzise Aufmaße für Dachsanierungen, Solaranlagen-Planung und Dachdecker-Arbeiten. Die Vorteile sind erheblich: keine Gerüstkosten, keine Gefährdung von Personal, vollständige Erfassung auch schwer zugänglicher Bereiche, detaillierte Dokumentation von Schäden und Verwitterung sowie schnelle Datenerfassung (oft in wenigen Stunden). Die Ergebnisse werden als 3D-Modelle, Orthomosaike und detaillierte Aufmaßpläne geliefert. Besonders für historische Gebäude ist die berührungslose Erfassung von großem Vorteil.
Die Drohnenvermessung bietet entscheidende Vorteile: Deutlich geringere Kosten (15-20% Einsparung) durch Wegfall von Gerüstbau, Hebebühnen und reduziertem Personalaufwand. Schnellere Datenerfassung (5-10x schneller) – Tage statt Wochen. Verbesserte Sicherheit für Personal durch berührungslose Erfassung ohne Begehung gefährlicher Bereiche. Zugang zu schwer erreichbaren Bereichen wie Dächern, Fassaden und unwegsamen Gelände. Vollständige Erfassung der Geometrie statt Einzelmessungen – keine Lücken in der Dokumentation. Hochauflösende Texturen und Bilder zusätzlich zur Geometrie für visuelle Dokumentation. Minimale Störung des Baubetriebs – keine Sperrungen oder Stillstände erforderlich. Objektive und nachvollziehbare Dokumentation für alle Projektbeteiligten. Wiederholbare Messungen für Fortschrittsvergleiche und Trendanalysen. Diese Vorteile machen die Drohnenvermessung zur bevorzugten Methode im modernen Bauwesen.
Unter professionellen Bedingungen erreicht die photogrammetrische Volumenberechnung per Drohne eine Genauigkeit von 98–99 %, also Abweichungen von nur 1–3 %. Klassische Methoden wie Totalstation, GPS-Rover oder LKW-Waage weisen dagegen häufig Abweichungen von 5–10 % auf. Entscheidend für die Präzision sind Bodenauflösung, Bildüberlappung und die Georeferenzierung per RTK oder PPK. Mehr im Blogbeitrag
Für eine Fläche von rund 10.000 m² benötigt der gesamte Prozess inklusive Auswertung typischerweise nur 2–4 Stunden, verglichen mit 1–3 Tagen bei klassischer Vermessung mit Totalstation. Bei größeren Flächen wie einer 62.239 m² großen Kiesgrube ließ sich das gesamte Gelände in einer einzigen Befliegung erfassen und innerhalb eines Arbeitstages auswerten. Damit ist die Drohnenbefliegung bis zu 90 % schneller als manuelle Vermessungsmethoden. Mehr im Blogbeitrag
Nicht in allen Fällen: Für Grenzfeststellungen, Katastervermessungen und hochpräzise Einzelpunktmessungen im Millimeterbereich bleibt der Tachymeter unverzichtbar. Für flächenhafte Geländeaufnahmen, Volumenberechnungen und Baufortschrittsdokumentation ist die Drohnenvermessung dagegen schneller und kostengünstiger. In der Praxis kombinieren viele Bauunternehmen daher beide Methoden, um Genauigkeit und Effizienz zu vereinen. Mehr im Blogbeitrag
Klassische Vermessung bleibt sinnvoll bei Grenzfeststellungen und Katastervermessungen, da hier amtliche Genauigkeiten im Millimeterbereich gefordert sind. Auch bei der Absteckung von Bauachsen und Höhenbolzen sowie bei Innenraumvermessungen ist die Drohne technisch nicht oder nur eingeschränkt einsetzbar. Bei sehr kleinen Flächen unter 500 Quadratmetern überwiegt zudem der Aufwand einer Drohnenbefliegung gegenüber einer schnellen Tachymeter-Messung. Mehr im Blogbeitrag
Die Methode wird branchenübergreifend eingesetzt: im Bauwesen für Baustellenmonitoring, Massenermittlung und Abrechnung, im Bergbau für Haldenbestandsaufnahmen und Abbaufortschritt, in der Landwirtschaft für Biomasse-Schätzung und Drainageplanung sowie in der Wasserwirtschaft für die Volumenberechnung von Rückhaltebecken und Sedimentationsanalysen. In allen Bereichen profitieren Kunden von schneller, präziser und wirtschaftlicher Datenerfassung ohne Betretung gefährlicher Flächen. Mehr im Blogbeitrag
LiDAR-Sensoren senden Tausende Laserpulse pro Sekunde aus und werten die Laufzeit der zurückkehrenden Signale aus. Trifft ein Puls auf eine Baumkrone, entsteht ein sogenannter First-Return, während ein Teil des Lichts weiter bis zum Boden vordringt und dort als Last-Return reflektiert wird. Durch die Analyse beider Signalarten kann die Software Vegetation herausrechnen und ein präzises digitales Geländemodell (DGM) auch in bewachsenem oder unwegsamem Gelände erstellen. Mehr im Blogbeitrag
Die Kosten richten sich nach Flächengröße, Befliegungsintervall und gewünschter Auswertungstiefe. Eine Befliegung mit Orthofoto und 3D-Modell für eine Baustelle bis ca. 2 Hektar beginnt bei etwa 500–1.000 € netto. Je häufiger und regelmäßiger Sie beauftragen, desto günstiger wird der Einzeltermin, da Flugroute und Auswertung standardisiert sind. Mehr im Blogbeitrag
Das passende Intervall hängt von der Bauphase ab: Wöchentliche Befliegungen eignen sich für Projekte mit hoher Baugeschwindigkeit wie Rohbau oder Tiefbau mit täglichem Erdaushub. Ein zweiwöchentliches Intervall ist der Standard für die meisten mittleren Bauvorhaben, während monatliche Befliegungen für Langzeitprojekte wie Erschließungen oder Sanierungen ausreichen. Viele Projekte starten intensiv beflogen und reduzieren die Frequenz später. Mehr im Blogbeitrag
Eine einfache Foto- oder Videodokumentation ohne photogrammetrische Auswertung genügt, wenn nur einmalige, symbolische Aufnahmen für Marketing gewünscht sind oder die Baustelle sehr klein und vom Boden aus vollständig einsehbar ist. Auch wenn keine Massenermittlung, kein Soll-Ist-Vergleich mit CAD/BIM-Daten und keine belastbare Beweissicherung nötig sind, reicht ein einzelner Termin. Sobald jedoch Erdarbeiten abgerechnet werden oder das Projekt über Monate läuft, lohnt sich die systematische Befliegung. Mehr im Blogbeitrag
Ein professioneller 3D-Gebäudescan per Drohne erfasst die komplette Gebäudehülle inklusive aller Details in der Regel innerhalb weniger Stunden vor Ort. Selbst komplexe Fassaden mit Ornamenten oder schwer zugänglichen Bereichen wie Dächern und Simsen lassen sich dabei ohne Gerüst dokumentieren. Im Vergleich zum manuellen Aufmaß bedeutet das eine Zeitersparnis von bis zu 70 Prozent. Mehr im Blogbeitrag
Für eine präzise Drohnenvermessung sind gute Sichtbedingungen erforderlich, bei starkem Regen, Nebel oder Windgeschwindigkeiten über 35 km/h sollte nicht geflogen werden. Leichte Bewölkung ist dagegen unproblematisch und liefert durch gleichmäßige Beleuchtung ohne harte Schatten sogar bessere photogrammetrische Ergebnisse. Bei ungünstiger Witterung vereinbaren wir mit Ihnen einen zeitnahen Ersatztermin, ohne dass Ihr Bauablauf ins Stocken gerät. Mehr im Blogbeitrag
Ja, in Agisoft Metashape lassen sich einzelne Bereiche wie Haufwerke oder Teilflächen manuell auswählen und separat auswerten. Die Software berechnet dann Fläche und Volumen relativ zur definierten Basisebene nur für den ausgewählten Bereich. Das ist besonders praktisch für die Bestandsaufnahme unterschiedlicher Materialien oder die Abrechnung einzelner Abschnitte einer Kiesgrube. Mehr im Blogbeitrag
Die Genauigkeit hängt maßgeblich von der Bodenauflösung (GSD), der Bildüberlappung, der Georeferenzierung per RTK/PPK sowie der Wahl der Basisebene ab. Auch die Softwarequalität und störende Oberflächen wie Wasserreflexionen spielen eine Rolle. Unter professionellen Bedingungen erreicht die photogrammetrische Volumenberechnung dennoch Genauigkeiten von 98–99 %. Mehr im Blogbeitrag
Ja, die Befliegung erfolgt bei laufendem Baubetrieb, sodass Maschinen, Fahrzeuge und Personal am Boden ungestört weiterarbeiten können. Die kurze Flugzeit von meist 20 bis 60 Minuten sorgt dafür, dass der Baustellenbetrieb kaum beeinträchtigt wird. Zertifizierte Piloten überwachen währenddessen den gesamten Ablauf und stellen eine sichere Durchführung sicher. Mehr im Blogbeitrag
Für Orthofotos und 3D-Modelle liegen die Ergebnisse in der Regel nach 3 Werktagen vor. Bei umfangreicheren Auswertungen wie Volumenberechnungen oder Soll-Ist-Vergleichen mit BIM-Daten kann die Datenprozessierung bis zu 5 Werktage in Anspruch nehmen. Die Befliegung selbst dauert je nach Flächengröße nur 20 bis 60 Minuten. Mehr im Blogbeitrag
Die relative Genauigkeit beschreibt, wie stimmig und maßstabsgetreu ein 3D-Modell in sich selbst ist, etwa bei Streckenmessungen innerhalb der Punktwolke. Die absolute Genauigkeit bezieht sich dagegen auf die Lage im realen Koordinatensystem und hängt maßgeblich von der Qualität eingemessener Passpunkte und RTK-Positionierung ab. Ohne Ground Control Points kann ein Modell in sich stimmig wirken, in der absoluten Lage aber dennoch abweichen. Mehr im Blogbeitrag
Die Rechenzeit hängt stark von der Datensatzgröße ab: Ein typisches Projekt mit rund 500 Bildern benötigt auf einer modernen Workstation etwa 4 bis 8 Stunden Verarbeitungszeit. Bei größeren Datensätzen sollten Sie zwischen Befliegung und fertigem Modell mit ein bis zwei Arbeitstagen rechnen. Die Verarbeitung dauert bei der Photogrammetrie in der Regel deutlich länger als bei LiDAR-basierten Verfahren. Mehr im Blogbeitrag
Die benötigte Fotoanzahl hängt von Objektgröße und gewünschter Detailtiefe ab, üblich sind bei Drohnenbefliegungen mehrere hundert Aufnahmen mit 70–80 % Überlappung. Bei größeren Flächen wie einer 20 Hektar großen Kiesgrube können mehrere hundert Luftbilder eine dichte Punktwolke mit über 200 Millionen Messpunkten ergeben. Wichtiger als die reine Anzahl ist eine systematische, überlappende Befliegung, damit genügend Verknüpfungspunkte zwischen den Bildern entstehen. Mehr im Blogbeitrag
Das digitale Oberflächenmodell (DOM) bildet die sichtbare Erdoberfläche inklusive Vegetation, Gebäuden und anderen Objekten ab. Das digitale Geländemodell (DGM) hingegen zeigt nur die reine, von Bewuchs und Bebauung bereinigte Erdoberfläche. Für Volumenberechnungen und Geländeanalysen wird meist das DGM benötigt, da es die tatsächliche Bodenhöhe wiedergibt. Mehr im Blogbeitrag.
Der Netto-Aushub ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Volumen über und unter einer definierten Referenzebene. Bereiche mit Aufschüttung fließen positiv, Bereiche mit Abtrag negativ in die Berechnung ein, sodass am Ende ein Gesamtwert für die tatsächlich bewegte Erdmasse steht. In einem Praxisbeispiel von AerIQ wurde so ein Netto-Aushub von rund 1.855 m³ auf einer Fläche von 930 m² mit einer Genauigkeit von ±2-3 cm ermittelt. Mehr im Blogbeitrag.
Für den Soll-Ist-Vergleich wird das per Drohne erfasste 3D-Modell der Baustelle mit den Planungsdaten aus BIM-Modell oder CAD-Zeichnung überlagert. Dadurch werden Abweichungen in Position, Höhe und Geometrie sichtbar, etwa falsch gesetzte Bauteile oder Höhenabweichungen bei Erdbauarbeiten. So lassen sich Fehler frühzeitig erkennen und korrigieren, bevor daraus teure Nacharbeiten oder Streitfälle entstehen. Mehr im Blogbeitrag
Aus jeder Befliegung entstehen mehrere zusammenhängende Datenprodukte: ein maßstabsgetreues Orthofoto, eine georeferenzierte 3D-Punktwolke bzw. ein photogrammetrisches Modell, bei Bedarf ein digitales Geländemodell sowie eine Volumenberechnung für Erdarbeiten. Da die Flugroute bei jeder Mission identisch bleibt, lassen sich diese Daten zu Zeitreihen zusammenfügen, aus denen der Baufortschritt und Abweichungen vom Bauzeitenplan sichtbar werden. So entsteht statt einzelner Fotos ein vergleichbarer, belastbarer Datenstand über die gesamte Bauzeit. Mehr im Blogbeitrag
In der laubfreien Zeit von November bis März sieht die Kamera zwischen den Bäumen bis auf den Boden, sodass Wege, Gräben und Böschungen sichtbar bleiben. Im Sommer verdeckt dichte Vegetation genau die Kanten, auf die es bei der Fließwegeanalyse ankommt. Dadurch wird die Datenqualität für die Geländemodellierung deutlich verbessert. Mehr im Blogbeitrag
Das DGM1 wird mit einer Rasterweite von einem Meter erfasst und bildet daher kleine, aber hydraulisch wichtige Strukturen wie Bordsteine oder neue Hofzufahrten nicht ab. Zudem kann die Aktualität mehrere Jahre zurückliegen, sodass neue Baugebiete gar nicht enthalten sind. Für belastbare Fließwegeanalysen im bebauten Bereich ist deshalb häufig eine aktuelle, feiner aufgelöste Drohnenbefliegung notwendig. Mehr im Blogbeitrag
Ja, die Geometriedaten werden in der Regel als Shapefile oder GeoPackage geliefert und lassen sich in gängige Friedhofsverwaltungsprogramme importieren, sofern diese Geometrien verarbeiten können. Die Verknüpfung erfolgt über die Grabnummer als eindeutiges Schlüsselfeld, Attributnamen werden individuell an Ihre Importvorgaben angepasst. Zusätzlich sind Formate wie GeoTIFF für das Orthofoto oder DXF für CAD-Anwendungen möglich. Mehr im Blogbeitrag
Ein Grablagenplan aus der Drohnenbefliegung erreicht typischerweise eine Lagegenauigkeit von 2 bis 3 Zentimetern, bezogen auf das Koordinatensystem ETRS89/UTM32. Die Höhengenauigkeit liegt geringfügig darüber. Unter dichten Baumkronen oder bei verdeckten Grabeinfassungen kann die Genauigkeit abnehmen, hier wird gegebenenfalls terrestrisch nachgemessen. Mehr im Blogbeitrag
Die Befliegung selbst dauert bei einem zwei Hektar großen Friedhof meist nur einen Vormittag, inklusive Aufbau der Passpunkte. Die anschließende Auswertung und Digitalisierung der Grabstellen nimmt je nach Anzahl zwei bis fünf Wochen in Anspruch. Hinzu kommt der Abgleich der digitalisierten Flächen mit Ihrer bestehenden Friedhofskartei. Mehr im Blogbeitrag
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