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Baudokumentation: welcher Bauzustand wann vorlag

Datiertes Orthofoto, Modell und Massen je Termin, vergleichbar über die Bauzeit. Für Bauleitung, Bauherren und Projektsteuerung.

Was nach jeder Befliegung bei Ihnen liegt

Wie hat sich die Baugrube seit dem letzten Regen verändert? Wie viel Erdmasse wurde diesen Monat tatsächlich bewegt? Und womit belegen Sie im Streitfall, welcher Zustand zu welchem Zeitpunkt vorlag? Handyfotos und Gedächtnisprotokolle reichen dafür selten. Wir befliegen die Baustelle für die Baudokumentation in vereinbarten Abständen auf derselben Route. Nach jedem Termin liegen ein datiertes Orthofoto und ein Modell vor, aus dem Sie Massen entnehmen und den Ist-Zustand gegen den Plan legen. Über die Bauzeit entsteht eine Zeitreihe, die in die Bauakte gehört.

Datiertes Orthofoto für die Bauakte

Die ganze Baustelle als maßstabsgetreues Luftbild mit Datum und Raumbezug, Termin für Termin. Sie sehen Lagerflächen, Baustraßen, Kräne und den Stand jedes Bauabschnitts (GeoTIFF und PDF).

Modell für den Soll-Ist-Vergleich

Ein 3D-Modell je Termin, das Sie über den Plan legen. Liegt der Rohbau an der richtigen Stelle, stimmt die Höhe der Baugrube, wo weicht der Bestand ab (Punktwolke LAS/LAZ, Mesh OBJ, Höhenmodell).

Massen für Abrechnung und Nachtrag

Aushub, Auffüllung und Halden als Volumen zwischen zwei Terminen, mit Höhenmodell und Profilschnitten. Damit prüfen Sie den Abschlag und belegen den Nachtrag (Bericht PDF, Daten DXF).

Zeitreihe über die Bauzeit

Alle Termine vom selben Standpunkt als Bildfolge und auf Wunsch als Zeitraffer-Film für Bauherrn, Investoren und die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts.

Technische Angaben
  • Jede Aufnahme trägt Zeitstempel und Georeferenz aus RTK-Positionierung; die Flugroute ist je Termin identisch, damit die Termine vergleichbar sind.
  • Rohdaten bleiben unverändert archiviert, in Deutschland auf eigenen und bei Bedarf auf gesicherten externen Servern; der Auswertungsweg ist im Bericht dokumentiert.
  • Lagegenauigkeit mit RTK im Ergebnis üblich 1 bis 3 cm, mit Passpunkten prüfbar; Bodenauflösung im Standard 2 bis 3 cm je Pixel.
  • Formate: Orthofoto GeoTIFF/JPG, Punktwolke LAS/LAZ/E57, Mesh OBJ/FBX, Höhenmodell und Bestandsplan DWG/DXF, Bericht PDF, Zeitraffer MP4.
Anfrage stellen Unverbindlich. Objekt, Zweck und Wunschtermin genügen für ein Angebot.
Illustration: Beispielseite eines Berichts mit Luftbild und Auswertung (KI-generiert, kein Projektergebnis)

So ist ein Bericht aufgebaut: Luftbild, Auswertung und Befund auf einer Seite. (Illustration, KI-generiert, kein Projektergebnis)

Warum jetzt: der richtige Zeitpunkt für die Baudokumentation

Der wertvollste Termin ist der, den es später nicht mehr gibt. Wer den Zustand vor dem ersten Bagger nicht festgehalten hat, diskutiert später über Setzungen am Nachbarhaus und Massen, die niemand mehr nachmessen kann.

Vor dem ersten Bagger

Der Nullzustand des Grundstücks und der Nachbarbebauung, datiert und georeferenziert. Die Grundlage für jede spätere Beweissicherung.

Vor und nach den Erdarbeiten

Zwei Termine auf derselben Route ergeben die bewegte Masse als Volumen. Damit wird der Abschlag geprüft, statt geschätzt.

Vor der Abnahme

Der Zustand zum Abnahmetermin als Orthofoto und Modell: Außenanlagen, Dachflächen, Zufahrten, alles auf einem Bild mit Datum.

Nach Sturm oder Wasserschaden

Der Schaden an Baugrube, Rohbau oder Dach, aufgenommen bevor aufgeräumt wird, als Grundlage für Versicherer und Bauherrn.

Wenn es um einen Nachtrag geht

Welcher Zustand lag wann vor, was war bereits fertig, was kam später dazu: Die Zeitreihe zeigt es, ohne dass sich jemand erinnern muss.

Zur Übergabe an den Bauherrn

Der fertige Bestand als Orthofoto und Modell, dazu die Zeitreihe der Bauzeit: die Dokumentation, die mit dem Gebäude übergeben wird.

Was die Baudokumentation belastbar macht

Jede Aufnahme trägt Zeitstempel und Georeferenz. Die Flugroute ist bei jedem Termin dieselbe, sodass zwei Aufnahmen denselben Ausschnitt zeigen. Die Rohdaten bleiben unverändert archiviert, und der Bericht beschreibt, wie aus den Aufnahmen Orthofoto, Modell und Volumen entstanden sind.

Mehr versprechen wir nicht: Ob und wie ein Gericht, ein Sachverständiger oder ein Versicherer die Dokumentation verwertet, entscheidet er. Unsere Aufgabe ist, dass er dafür alles vorfindet, was er braucht.

Das steht in jedem Bericht

  • Aufnahmedatum, Uhrzeit und Wetter des Termins
  • Koordinatensystem und Genauigkeit der Georeferenz
  • Flugroute und Aufnahmepositionen
  • Auswertungsweg von den Aufnahmen bis zum Ergebnis
  • Vergleich zum vorherigen Termin, wenn es einen gab

So läuft die Baudokumentation ab

1. Anfrage: Baustelle, Bauzeit, Intervall

Sie nennen uns Adresse oder Umriss der Baustelle, die geplante Bauzeit und was Sie brauchen: Nullzustand, Baufortschritt in Abständen, Massen, Zeitraffer. Sie erhalten ein Angebot mit allen Positionen je Termin und dem Liefertermin.

Was bei Ihnen liegt: Adresse oder Lageskizze, Bauzeitenplan, gewünschtes Intervall.

2. Genehmigung und Abstimmung mit der Bauleitung

Auf einer laufenden Baustelle arbeiten Menschen. Ob der Flug in der offenen Kategorie möglich ist oder eine Betriebsgenehmigung braucht, hängt von Gebiet, Fluggerät und dem Überflug unbeteiligter Personen ab. Wir prüfen das vor jedem Einsatz, holen Genehmigungen und Zustimmungen ein und dokumentieren die Einstufung. Das Flugfenster stimmen wir mit der Bauleitung ab.

Was bei Ihnen liegt: ein Ansprechpartner auf der Baustelle, Zugang, das Einverständnis des Bauherrn.

3. Befliegung im vereinbarten Abstand

Wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich, je nach Bauphase: Erdarbeiten dichter, Rohbau seltener. Jeder Termin fliegt dieselbe Route mit RTK-Position; der Betrieb läuft weiter.

Was bei Ihnen liegt: nichts außer dem Zugang; Kranbetrieb stimmen wir kurz ab.

4. Auswertung und Bericht je Termin

Aus den Aufnahmen entstehen Orthofoto, Modell und bei Bedarf Volumen und Profile, dazu der Vergleich zum letzten Termin. Der Bericht liegt in der Regel 3 bis 5 Werktage nach dem Flug vor, der Termin steht im Angebot.

Was bei Ihnen liegt: Daten in Bauakte, CAD oder GIS übernehmen; Rückfragen beantworten wir.

Genauigkeit, Grenzen und Kosten der Baudokumentation

Genauigkeit

Mit RTK liegt die Lagegenauigkeit im Ergebnis üblich bei 1 bis 3 cm, mit Passpunkten prüfbar. Für Massen zwischen zwei Terminen zählt, dass beide auf derselben Grundlage erfasst sind; der erreichte Wert steht im Bericht.

Grenzen

Die Aufnahme zeigt, was von oben sichtbar ist: nicht unter Kränen, Gerüstnetzen oder Dächern, nicht in Innenräumen. Sie ersetzt weder das gemeinsame Aufmaß nach Bauvertrag noch ein Gutachten. Liegenschaftsvermessungen und amtliche Lagepläne sind Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und Katasterbehörden vorbehalten und nicht Teil unseres Angebots.

Was es kostet

Der Preis richtet sich nach Fläche, Intervall und Lieferumfang je Termin. Sie erhalten ein Angebot mit allen Positionen: Befliegung, Auswertung je Ergebnis, Bericht, Anreise und Rüstzeit, über die ganze Bauzeit gerechnet.

Für Technikinteressierte

Geflogen wird mit der DJI Matrice 4T (Klasse C2) mit RTK-Modul und 48-Megapixel-Weitwinkelkamera auf vorab geplanten, je Termin identischen Routen. Die Auswertung läuft photogrammetrisch mit Agisoft Metashape auf eigenen Rechnern, ohne Cloud-Dienste. Ablauf, Kosten und Grenzen im Detail: Baufortschrittsdokumentation mit der Drohne.

Dokumentation für eine Stadt, Gemeinde oder Behörde?

Für die kommunale Verwaltung liefern wir Orthophotos, Friedhofs- und Geländedaten GIS-fertig, mit eigenem Informationsangebot für Kommunen.

AerIQ für Kommunen entdecken

Häufige Fragen von Bauleitern zur Baudokumentation

Dürfen Sie über die laufende Baustelle fliegen?

Das prüfen wir je Baustelle. Ob der Flug in der offenen Kategorie möglich ist oder eine Betriebsgenehmigung braucht, hängt vom Gebiet und vom Überflug unbeteiligter Personen ab. Wir stimmen ein Flugfenster mit der Bauleitung ab, holen erforderliche Genehmigungen ein und dokumentieren die Einstufung. Die Arbeit auf der Baustelle läuft dabei weiter.

Was dokumentiert der Bericht, wenn es zum Streit kommt?

Aufnahmedatum und Uhrzeit, die Position jeder Aufnahme, die unverändert archivierten Rohdaten und den Weg von der Aufnahme zum Orthofoto, Modell oder Volumen. Ob und wie ein Gericht oder Sachverständiger das verwertet, entscheidet er; wir sorgen dafür, dass er alles vorfindet.

Welches Intervall ist sinnvoll?

Das hängt von der Bauphase ab. Bei Erdarbeiten und vor Abschlagsrechnungen sind kurze Abstände sinnvoll, im Rohbau reichen meist zwei bis vier Wochen. Den Nullzustand vor Baubeginn und den Zustand zur Abnahme empfehlen wir immer. Das Intervall legen wir gemeinsam nach dem Bauzeitenplan fest.

Wie entsteht der Zeitraffer der Baustelle?

Jeder Termin wird von denselben Positionen aufgenommen, weil die Flugroute gespeichert ist. Aus den Aufnahmen der Bauzeit entsteht eine Bildfolge und auf Wunsch ein Film, den Sie für Bauherrn, Investoren oder die Projektseite verwenden.

Was muss ich vorbereiten?

Wenig: einen Ansprechpartner auf der Baustelle, Zugang und das Einverständnis des Bauherrn. Hilfreich sind der Bauzeitenplan und der Lageplan des Projekts, damit wir Route und Intervall darauf abstimmen. Absperrungen sind nicht nötig.

Welche Formate erhalte ich?

Das Orthofoto als GeoTIFF und JPG, das Modell als Punktwolke (LAS, LAZ, E57) oder Mesh (OBJ, FBX). Höhenmodell und Bestandsplan kommen als DWG oder DXF, der Bericht als PDF, der Zeitraffer als MP4, alles im Koordinatensystem Ihres Projekts.

Wie schnell liegt der Bericht nach einem Termin vor?

In der Regel 3 bis 5 Werktage nach dem Flug, der Termin steht im Angebot. Bei laufender Dokumentation vereinbaren wir einen festen Rhythmus, damit der Bericht vor der nächsten Baubesprechung vorliegt.

Baudokumentation anfragen: Baustelle, Bauzeit, Intervall

Nennen Sie uns Adresse oder Umriss der Baustelle, die geplante Bauzeit und was Sie brauchen. Sie erhalten zeitnah eine Einschätzung und ein Angebot mit allen Positionen je Termin. Sitz im Landkreis Kassel, Einsätze bundesweit.